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Impact of the personal life on business life; changes & future plans

English version below

 German

Wiedermal die selbe Einleitung: es ist sehr lange her, dass ich einen Blogeintrag verfasst habe. Die Gründe sind dafür vielfältiger denn je; und doch hätte ich jederzeit die Zeit investieren können um meine Gedanken hier zu ordnen. Ich fange mit dem Offensichtlichsten an. Die Entscheidung, diesen Blog auf deutsch weiter zu führen, ist schon vor  längerer Zeit gefallen. Einhergehend ist die Überlegung mit der Neudefinition meines Zielpublikums, da ich doch ein größtenteils deutsches Publikum habe, und zukünftig vor allem auf gleichaltrige sowie jüngere zugehen möchte; doch dazu später mehr. Ich sage nicht, dass diese Entscheidung unbedingt und unabänderbar sei, sofern sich irgendwann Beschwerden auftun sollten, werde ich sicherlich nochmal darüber nachdenken.

Worüber ich die vergangenen Wochen unumgänglich viel nachdenken musste, ist der Einfluss vom Privatleben auf das Arbeitsleben. Unumgänglich dadurch, dass meine langjährige Freundin mich verlassen hat und ich unsere gemeinsame Wohnung verlassen musste. Natürlich war das ein Schock auf privater Ebene, doch meine größere Sorge galt erstmal der Arbeit: wie sehr wirft mich das aus der Bahn? Kann ich in einer solchen Phase eine angemessene Leistung erbringen? Versinke ich nun komplett in der Arbeit und schotte mich ab? Lasse ich die Arbeit liegen und verliere mich selbst? Vielleicht hat sich der ein oder andere schonmal in einer ähnlichen Situation gefunden und weiß um solche Gedanken und Ängste.

IMG-20140919-WA0004Kurzfristiger Aufbau in der Übergangswohnung. Letztlich habe ich doch noch den zweiten 27″ Monitor mit aufgebaut

Ich konnte noch ein paar Arbeiten fertig stellen (Hochzeit, Chiemsee Festival, Kölnleben) bevor ich die Wohnung endgültig verlassen und mich auf die Suche nach einem neuen Heim machen musste. Von da an habe ich mir selbst eine Auszeit vom Freelancen gönnen wollen, alle Anfragen erstmal Verschoben und mich um mich gekümmert. Ich bereue diese Entscheidung nicht, ich war mit dem Umzug, der Madame Pathetic Tour und der Ausbildung genug beschäftigt, zusätzliche freie Arbeit hätte nicht den verdienten Anspruch bekommen. Die einzige Ausnahme bildete hier das Musikvideo für die Berliner Metalcore Band Death Come Cover Me, welches hier zu sehen ist. Ein Projekt, das einen eigenen Blogeintrag vertragen könnte, der aber vermutlich nie kommen wird. Die Umstände nach dem Dreh hätten schlechter nicht sein können, wenige Tage danach fing der Umzug aus meiner Übergangswohnung in meine neue Wohnung an, was vor allem eines bedeuten sollte: kein Internet & keine Zeit. Neben einem normalen 9-Stunden Arbeitstag und Umzug noch Zeit für freie Arbeit zu finden, scheint schier unmöglich. Zurückblickend weiß ich auch nicht genau, wie ich diese Wochen so richtig überstanden habe.
Übrigens: ich möchte auf keinen Fall jammern, wie schwer ich es hätte oder irgendwie etwas in die Richtung. Der ein oder andere mag aber vielleicht gemerkt haben, dass es etwas still um mich wurde und ich möchte hier die Gründe dafür erläutern und im Detail zeigen, wie schwierig es manchmal sein kann, alles unter einen Hut zu bekommen. Denn letztendlich kümmert es vor allem eine Person überhaupt nicht, was in deinem Privatleben passiert: den Kunden. Auch von daher bin ich sehr froh, keine weiteren Aufträge in der Phase angenommen zu haben. Für DCCM habe ich auch nur eine Ausnahme gemacht, weil sich das Projekt nicht verschieben ließ und ich es zu interessant fand, um es vorbeiziehen zu lassen.

DSC_0321Provisorischer Arbeitsplatz in gemütlicher Umgebung

Inzwischen ist wieder fast alles „back on track“, die Wohnung ist als solche erkennbar, der Arbeitsrechner steht, ich bin wieder bereit für neue Abenteuer. Und davon gibt es auch zum Jahresende genug, was mich sehr glücklich macht. Es ist noch zu früh für einen 2014 Jahresrückblick, aber ich freue mich jetzt schon darauf, denn es war ein extrem aufregendes Jahr und ich bin gespannt was der Endspurt zu liefern hat.
Beim nochmaligen Durchlesen ist mir aufgefallen, dass es nicht so aufwendig klingt, wie es tatsächlich war. Die Wohnungssuche in Köln zur Zeit eines neuen Semesters gestaltet sich extrem schwierig, und ich kann mich unglaublich glücklich schätzen, eine geniale Wohnung bekommen zu haben. Doch der Weg dahin war alles andere als einfach!

Nach diesem Blick auf die vergangenen Monate folgt hier noch eine generelle Aussicht in meine Pläne, vor allem für das kommende Jahr 2015.
Selbstverständlich hoffe ich, dass es weiterhin so bergauf geht wie in diesem Jahr, mehr Musikvideos, mehr Eventvideos, mehr Hochzeiten, mehr alles. Doch vor allem möchte ich mich mehr um meine eigene Präsenz kümmern. Ich will schon seit langer Zeit einen florierenden YouTube Channel starten, der sich wie oben bereits erwähnt vor allem an deutsches, junges Publikum richten soll. In meiner Anfangsphase in der Medienwelt hat mir ein ordentlicher, deutschsprachiger Channel in dieser Richtung enorm gefehlt, und ich würde mich freuen dieses Loch ein bisschen stopfen zu können. Neben Tutorials und Tests möchte ich auch mehr, größere und bessere Behind The Scenes Videos veröffentlichen. Erfahrungen teilen sowie Tipps und Tricks, die ich mir teilweise schwer erkämpft habe, weitergeben.
Ich habe mir hier schon ein bisschen Hilfe zugesichert, da dieses Vorhaben noch zusätzlich zu allem anderen alleine wohl nicht zu bewältigen ist.

 

 English

This will be the last time (for now) that I will write in english. The decision to continue this blog in german was made a while ago, when I was re-thinking the audience I want to reach in the future; but more on that later. If there’s anyone who will complain about my decision, I will propably think about it again, but for now I’m trying to go on in german.

One thing I had to think about a lot those past months is the impact, that your personal life has on your business life. I used to have a good peronal-business-life-balance, but a few months ago my girlfriend of 7 years left me, which meant I had to move out of our apartment. Apart from the shock on a personal level, I was actually more concerned about my work: will I be able to keep it up? Will I be able to perform with the appropriate effort? Will I do anything else but work from now on? Or will I stop working and lose myself? Maybe someone here has found themselves in a similar situation and knows about those thoughts and fears.

IMG-20141018-WA0004No caption needed I guess

I was able to finish some of my videos (Wedding, Chiemsee Festival, Kölnleben) before I finally left the apartment and went on hunting for a new one. I wanted to give myself some space and time, so I didn’t accept any new jobs, or at least postponed when possible. I don’t regret this decision at all, if i hadn’t done it everything had gone for the worse I’m sure. I made only one exception for Death Come Cover Me from Berlin, because their music video couldn’t be postponed and I found it to be too interesting to pass on it. Watch the result here. I could definitely write an own entry about the video, but it will propably never happen. The circumstances were more than not ideal, because a few days after the shooting my move from the apartment I was staying to my new apartment would begin, which meant: no more internet and no more time left. Finding time beside my 9-hour full time job and a move to work on freelance work is more or less impossible. Looking back, I have no idea how I managed to survive those weeks.
By the way: I’m in no way trying to whine about how tough my situation is or anything! Just wanted to clear up the silence that’s been here and around me in general. Sometimes it can be a bit difficult to get all factors worked out at once. And in the end there’s one person, who is the least bit interested in your personal problems: your client. Which is the reason I’m really glad I didn’t accept any other jobs in the last 9 weeks or so.

_MG_5156-1The crew from the DCCM shooting

By now, everything i back on track: the apartment looks okay, my workstation is set up and I’m ready for new adventures. And there are plenty waiting for me for the rest of 2014, which makes me really happy. It’s a little too early for a 2014 look back, but I’m already looking forward to it. This year has already been extraordinary exciting and I’m so keen for what the last two months will bring.
While I re-read what I wrote so far I realised that it propably doesn’t sound as stressful as it was in reality. Apartment hunting in Cologne is not the easiest thing, especially when a new semester is about to start (which was the case, of course). I consider myself extremely lucky and happy that I found an amazing apartment like I did. But the way was everything but easy!

So after this look back on the last couple of months, I want to say a few things about my plans for the future, propably not before 2015 starts.
Of course I hope that I can continue my grow in reputation, shoot more music videos, more event videos, more weddings, more everything. But I also want to work on my own presence. The dream of a prosper YouTube channel has been there for a while, and I finally want to get it started. It will adress a younger audience, or maybe my age – or let’s just say, starters in media up to my own level (whatever that may be). When I first started out doing videos, I always missed a high-quality german channel, so I want to try to fill that hole. Apart from tutorials and reviews I’m also planning on more and better behind the scenes videos.
There’s already some help planned for all this, because I will not be able to do it alone, with everything else I’m trying to accomplish at the same time.

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