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2015 und der Anfang vom Ende

Ob es Zufall oder ein Konzept ist, das sei jedem selbst überlassen zu entscheiden. Jedenfalls könnte ich hier einfach die Einführung vom letzten Jahr kopieren – zumindest fast. Tatsächlich verbringe ich diesen Jahreswechsel nicht wie üblich in meiner Heimat, sondern in Köln. Daher schreibe ich auch diesen Eintrag nicht wie die sonstigen Jahre im Wohnzimmer meiner Mutter (ein seltsames Gefühl irgendwie!).

Es freut mich sehr sagen zu können, dass auch 2015 ein großes Jahr war. Es ist viel passiert, weniger in großen Amplituden wie vergangenes Jahr, eher in enorm vielen kleineren Wellen, die sich aber wie ein Schneeball aufrollen und für die kommende Zeit extrem wichtig sind.  2015 war für mich ein Jahr, in dem es wieder mehr um Privates und um Vorausschauendes ging. Was nicht heißen soll, dass ich weniger gearbeitet hätte als zuvor. Keineswegs. Zwar habe ich 2015 weniger Videos veröffentlicht als im Vorjahr, aber das hängt an der Zunahme der Qualität und Größe der Produktionen und der damit verbundenen Abnahme an möglicher Quantität. Dafür habe ich endlich mehr gebloggt, was ich zugegeben sehr schön finde! Auch wenn es noch nicht annähernd die Ausmaße hat, die ich mir eigentlich wünschen würde. Das selbe gilt für YouTube. Gegen Ende des Jahres habe ich hier durch Steve (zukünftiger Editor von ebendrum.de)  wieder ein bisschen  frischen Wind herein bekommen, und hoffe dass dieser in 2016 weiter wehen wird.

Wenn ich also an das Jahr zurück denke, sehe ich vor allem den Umzug meiner Freundin aus Budapest zu mir, ich sehe den Beginn des letzten Lehrjahres und großartige Produktionen, ich sehe neue Freunde, sehe viel Lachen, aber auch viel Schmerzen um mich herum. Das Jahr brachte viel Leid mit sich für mein Umfeld, und ich weiß dass ich an vielen Punkten mehr hätte da sein müssen.

Wie wird mir 2015 also in Erinnerung bleiben? Was werde ich denken, wenn ich – wie jedes Jahr – Ende 2016 meine vergangenen Rückblick-Posts lese? Ganz ohne Frage war es ein aufregendes Jahr, beruflich gesehen werde ich es wohl als „Durchgangsjahr“ in Erinnerung behalten, den Vorbereitungen für 2016 wurden hier die Weichen gelegt. Die Überschrift bezieht sich auch klar auf eben jenes, das Ende der Ausbildung und den weiteren Weg. Verbunden mit allem von Panik, schlaflosen Nächten, Überlegungen, Business-Treffen, Vorfreude bis Ambition und Tatendrang geht es jetzt an die Umsetzung der geschmiedeten Pläne. Derzeit steht für 2016 auf jeden Fall fest, dass ich in den Monaten März, April und Mai keine Videos produzieren werde – zumindest keine kommerziellen. Mit den Vorbereitungen für meinen Abschlussfilm und alle schriflichen sowie praktischen Abschlussprüfungen werde ich sicherlich neben dem normalen Berufsleben genug beschäftigt sein. Im Anschluss steht dann ein völlig neues Kapitel meines Lebens an, dazu dann aber mehr wenn es soweit ist.

Wie immer bleibt mir an dieser Stelle nur ein riesen großes DANKESCHÖN. An alle Unterstützer, Hater, Freunde & Feinde, Leser, Familie, Bands, Kunden, und überhaupt an jeden der mich hierher gebracht hat in irgend einer Art und Weise. Bisher habe ich jedes Jahr versprochen, dass sich dranbleiben lohnt; Und ich finde ich habe die Versprechen gehalten. Da ich auch 2016 davon überzeugt bin, dass Großes bevorsteht, sei gesagt: bleibt dran, das Abenteuer hat grade erst begonnen!




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